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Betriebsarzt für Industrie, Produktion und Handwerk

Die Betriebsmedizin Thomas Riebschläger übernimmt die laufende betriebsärztliche Betreuung von Produktions- und Handwerksbetrieben mit fester Betriebsstätte: Fertigung, Montage, Werkstatt, Instandhaltung und Lager am Standort. Rund 180 Unternehmen mit rund 6 000 Mitarbeitenden werden so betreut, im Schwerpunkt in Hannover und im Gebiet nördlich davon. Thomas Riebschläger ist Facharzt für Allgemeinmedizin und seit mehr als 20 Jahren Betriebsarzt, zusätzlich Fachkraft für Arbeitssicherheit nach DGUV (2022).

Ein Bestandsbetrieb braucht keine einmalige Aktion, sondern eine Betreuung, die Jahr für Jahr mitläuft: derselbe Ansprechpartner, ein gepflegter Überblick über fällige Vorsorgen und ein Betriebsarzt, der die Halle kennt, über die er berät.

Betriebsmedizin-Partner für Unternehmen – strukturierte Vorsorge und verlässliche Betreuung

Vier Belastungen prägen den Produktionsalltag

Lärm an Maschinen und Pressen

Stationäre Maschinen, Pressen, Handmaschinen und Absauganlagen erzeugen eine Dauerbelastung, die sich über Jahre summiert. Die Betreuung setzt an zwei Stellen an: an der regelmäßigen Vorsorge der Beschäftigten an lauten Arbeitsplätzen und an der Beratung dazu, welche Bereiche der Halle überhaupt als lärmbelastet zu führen sind. Beides gehört zusammen, weil eine Vorsorgekartei nur so gut ist wie die Zuordnung von Arbeitsplatz, Tätigkeit und Beschäftigten, auf der sie beruht. Ändern sich Maschinen, Verfahren oder Einsatzbereiche, wird die Vorsorgeplanung mit überprüft.

Gefahrstoffe aus Schweißen, Zerspanen, Lackieren und Reinigen

Schweißrauch, Metallstaub, Kühlschmierstoffe und Lösemittel aus der Lackierung sind die typischen Expositionen an der Anlage. Auch das Reinigen einer Anlage bringt Beschäftigte mit Stoffen in Kontakt, die in der Betreuung berücksichtigt werden müssen. Diese Expositionen entstehen im normalen Fertigungsablauf und verändern sich, sobald ein Verfahren, ein Werkstoff oder ein Reinigungsmittel gewechselt wird. Die Betreuung begleitet solche Änderungen: Welche Tätigkeit löst eine Vorsorge aus, welche Beschäftigten sind betroffen, und was folgt daraus für Unterweisung und persönliche Schutzausrüstung am konkreten Arbeitsplatz. Wird etwa ein anderer Kühlschmierstoff eingeführt, kann sich die Beurteilung verschieben.

Absturzgefahr an Bühnen, Anlagen, Leitern und Hochregalen

Wartung auf der Anlagenbühne, Arbeiten an der Leiter, Kommissionieren im Hochregal: Tätigkeiten mit Absturzgefahr gibt es in fast jedem Produktionsbetrieb, und weil sie nur zeitweise anfallen, werden sie oft nicht als eigener Vorsorgeanlass geführt. Genau deshalb lohnt der Blick darauf. Die Beurteilung betrifft die gesundheitliche Eignung der einzelnen Person und ebenso die Frage, wie der Betrieb diese Arbeiten organisiert. Ist eine Eignungsuntersuchung vorgesehen, braucht sie eine tragfähige Rechtsgrundlage.

Schicht- und Nachtarbeit im laufenden Betrieb

Wo rund um die Uhr produziert wird, kommt die Nacht- und Schichtarbeit als eigene Belastung hinzu. Beschäftigte in Nachtarbeit haben Anspruch auf arbeitsmedizinische Untersuchung. Die Erfahrung aus der allgemeinmedizinischen Praxis hilft dabei, Schlafprobleme, Blutdruck und Stoffwechsel nicht isoliert vom Schichtplan zu betrachten. Für den Betrieb zählen klare Abläufe: Wer arbeitet regelmäßig nachts, wann stehen Untersuchungen an, und wie lassen sich Termine legen, ohne die Besetzung einer Schicht unnötig zu belasten. Für die Geschäftsführung ist das oft die Belastung mit dem deutlichsten Effekt auf Ausfallzeiten.

Vorsorge vor Ort ab etwa zehn Terminen

Arbeitsmedizinische Vorsorgen finden in der Praxis in Isernhagen oder vor Ort im Betrieb statt. Vor Ort lohnt sich das ab etwa zehn geplanten Vorsorgen: Dann wird ein Termin im Betrieb organisiert, statt einzelne Beschäftigte nacheinander in die Praxis zu schicken. Für eine laufende Produktion ist das der entscheidende Unterschied, weil die Maschine nicht für jede Untersuchung einzeln jemanden verliert. Die Untersuchung im Betrieb hat außerdem den Vorteil, dass der Arbeitsplatz gleich mit angesehen wird und praktische Probleme direkt mit der Führungskraft besprochen werden können. Bei kleineren Terminmengen erfolgt die Vorsorge in der Praxis.

Symoblbild für Arbeitsmedizinische Leistungen

Betreuungsvertrag mit vierteljährlicher Pauschale

Die Betreuung läuft über einen Vertrag mit vierteljährlicher Pauschale. Enthalten sind Beratung, ein Newsletter, regelmäßige Information zu aktuellen Themen, teils die Teilnahme an Sitzungen und der Zugriff auf die Online-Vorsorgekartei. Die Kartei ist der praktische Kern für einen Bestandsbetrieb: Sie zeigt jederzeit, welche Vorsorge bei wem fällig ist, und liefert die Nachweise, die Aufsicht und Berufsgenossenschaft sehen wollen. Das trägt besonders, wenn Beschäftigte zwischen Fertigung, Werkstatt, Instandhaltung und Lager wechseln. Sonderleistungen werden nach Stundensatz abgerechnet, Vorsorgen zu Einzelpreisen. Die häufigsten Preise stehen als Preisliste 1/2026 auf dieser Website, sodass die laufenden Kosten planbar bleiben.

Arbeitsschutzausschuss nach § 11 ASiG

Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten müssen einen Arbeitsschutzausschuss bilden, Teilzeitkräfte werden anteilig gezählt, und er muss mindestens einmal vierteljährlich zusammentreten. Viele Produktionsbetriebe erreichen diese Schwelle, ohne den Ausschuss je eingerichtet zu haben. Die Sitzung wird hier aktiv mitgestaltet: mit Vorbereitung konkreter Themen, Impulsreferaten und klarer Dokumentation. Eine Mindestdauer ist übrigens nirgends vorgeschrieben. Eine kurze, gut vorbereitete Sitzung mit sinnvoller Tagesordnung erfüllt die Pflicht besser als eine lange ohne Ergebnis. Die Zusammenarbeit mit externen Fachkräften für Arbeitssicherheit besteht seit vielen Jahren, sie sind als Kooperationspartner eingebunden.

Einstellungs- und Eignungsuntersuchungen

Einstellungs- und Eignungsuntersuchungen werden durchgeführt, wenn dafür eine Rechtsgrundlage vorliegt: ein Vertrag, ein Gesetz oder eine Betriebsvereinbarung. Für die Begutachtung liegt das Zertifikat „Medizinische Begutachtung“ vor. Vorab wird geklärt, welche Tätigkeit vorgesehen ist, welche Anforderungen damit verbunden sind und auf welcher Grundlage beurteilt wird. Fehlt eine Rechtsgrundlage, wird das offen gesagt und gemeinsam der Weg gesucht, der trägt. Das ist eine der Fragen, die Personalleitungen aus Produktionsbetrieben am häufigsten stellen, etwa wenn Beschäftigte an einer anderen Anlage eingesetzt werden sollen.

Symbolbild für ArbeitsmedizinischeVorsorge

Betreuung in der Region

Das Einzugsgebiet umfasst etwa eine Stunde Fahrzeit um die Praxis in Isernhagen, mit Schwerpunkt Hannover und dem Gebiet nördlich davon. Betriebe mit Sitz in Hannover und Dependancen in anderen Bundesländern werden ebenfalls betreut. Nach den neuen Regelungen ist zusätzlich digitale Betreuung in deutlich höherem Maße möglich. Auf eine Anfrage folgt zeitnah ein persönliches Gespräch, bei größeren Firmen ein persönliches Kennenlernen vor Vertragsabschluss.

Unverbindliches Angebot für meinen Betrieb anfordern

Nennen Sie uns Postleitzahl, Mitarbeiterzahl, Branche und Ihre Kontaktdaten. Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für die laufende betriebsärztliche Betreuung Ihres Produktions- oder Handwerksbetriebs. Telefonisch erreichen Sie uns unter 0800 8228228, die Praxis finden Sie in der Farster Straße 17 a, 30916 Isernhagen.

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